Zweck einer Aufstellung

Zweck einer Aufstellung



Durch Aufstellungen werden seelische Bindungskräfte sichtbar, die uns unbewusst in das Schicksal von anderen Familienmitgliedern verstricken.

Im System Familie (wie in jedem anderen System auch) gibt es eine Ordnung, die, wenn sie nicht mehr stimmt zu Unruhe führt. Jedes System unterliegt einer Selbstregulation, um die Ordnung wieder herzustellen, um den gesunden Austausch wieder zum Fließen zu bringen.

Steht man am richtigen Platz in der Familie kann man seine Kraft (die eigene und die der Familie) spüren und ins Leben gehen. Steht man jedoch am falschen Platz, dann stimmt die “Ordnung” nicht mehr, der gesunde Fluss ist blockiert.

Dies kann unterschiedliche Erscheinungsformen haben, z.B. man fühlt sich blockiert, handlungsunfähig, orientierungslos, kraftlos, burn-out-syndrom, nicht mit sich selbst verbunden, in der falschen “Haut zu sein” uvm..

In der Aufstellungsarbeit geht es darum heraus zu finden was schwächt und was Kraft gibt. Am falschen Platz zu stehen, übernommene Gefühle, beides schwächt.

Wenn wir das Leben annehmen, mit allem was es uns kostet, kommen wir in die Kraft. Wenn wir unsere Eltern ablehnen, nehmen wir das Leben nicht an, wir bleiben an Altem haften, bleiben identifiziert mit dem Inneren Kind und bedienen seine Bedürfnisse. Annehmen heißt nicht akzeptieren oder verzeihen, sondern was aus seinem EIGENEN Leben zu machen.

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